Obama ruft Notstand in den USA wegen Schweinegrippe aus

Seit gestern hat Präsident Obama in den USA den Notstand wegen der dort herrschenden Schweinegrippe ausgerufen.
Wie schon trefflich in anderen Blogs beschrieben, sterben in den USA jedes Jahr über 60.000 Menschen an der “normalen” saisonalen Grippe.
An der Schweinegrippe sind derzeit ca. 1.000 Menschen gestorben.
Rechtfertigt das einen Notstand ?
Obama argumentiert diesen Notstand damit, dass so im Falle eine wirklich eintretenden Pandemie die medizinische Hilfe wesentlich unbürokratischer sei.
Wichtig bei der Entscheidung sei, so das weisse Haus, dass ess sich um eine proaktive Entscheidung handele – also rein vorsorglich.

Ein wirklich erschreckendes Szenario, so ein Notstand, da dieser auch gewisse Risiken birgt.
Einige dieser Risiken werden in diesem Blog aufgeführt: ASR-Blog

Gleichzeitig ist es aber auch so, dass die Auslieferung der Impfstoffe in den USA bisher äußerst schleppend verlaufe.

Von den bestellten 250 Millionen Dosen sollen 120 Millionen gegen Ende Oktober zur Verfügung stehen – hiess es bislang.
Aktuelle Zahlen jedoch sagen aus, dass erst Anfang November mit wahrscheinlich maximal 40 Millionen Dosen zu rechnen sei.
Quasi nur ein Drittel – und das auch später.

Einige Medien berichten, dass die an vielen Orten der USA geplante Massenimpfungen, welche vorzugsweise in Schulen, Krankenhäusern, Kirchen und sogar Supermärkten stattfinden sollen, erstmal verschoben worden sind.

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